Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen
„Hand in Hand fürs Nagaland“: Und wie alles begann!

Bereits 2004 unterstützte der Missionskreis der Pfarrei St. Josef Weisendorf die Don Bosco Schule in Zubza und bezuschusste den Bau eines Internates.

Im Jahre 2007 berichteten Mitglieder des Missionsausschusses der Pfarrgemeinde St. Josef  in der 4. Klasse von  Ernst Klimek den Schülern über die Not der Kinder in Indien, besonders der Mädchen . Jedes dritte Kind ist dort chronisch unterernährt,  jährlich sterben 1,2 Millionen Kinder im Alter bis zu 5 Jahren an Hunger oder an Krankheiten wie Durchfall, Masern  oder Ähnliches.  Sophie (10 Jahre alt): „Das ist doch Mord, weil die ganze Welt zuschaut und so wenig dagegegen tut“.  Zur gleichen Zeit erfuhren die Schüler  auch in „Heimat und Sachkunde“ über das Leben von Sunita,  eines indischen Mädchens über die Armut  in Indien: Arbeit auf dem Müllplatz, kein Schulbesuch, ständigen Hunger, Leben im Slum, keine medizinische Versorgung, kein eigenes Bett, Übernachtung  auf der Straße. Die 4. Grundschulklasse von Ernst Klimek war sofort bereit, sich für Kinder in Indien  einzusetzen.  Mit den Schülern in Zubza beginnt eine Gebetsgemeinschaft und ein reger Briefaustausch. 

Die 4. Grundschulklasse mit Religionslehrer Ernst Klimek erfuhr so aus den Briefen  von den Nöten und Sorgen im Nagaland, einer „vergessenen Bergregion“  und beschloss , sich für die Kinder in Zubza zu engagieren. Die 1. Solibrotaktion wurde im Jahre 2008 durchgeführt und es folgten Teeverkauf,  Zubza-Lauf, Verkauf von Weihnachtsartikeln u.v.m.  Sogar ein eigenes Zubza-Logo zum Thema Partnerschaft entstand im Unterricht.

Seit dem Jahr 2016 besteht eine Partnerschaft der Pfarrgemeinde St. Josef Weisendorf mit der Pfarrei St. Maria Goretti in Zubza. 

Mit Unterstützung des Ordinariats Bamberg gelang es, die Zubza-Hilfsaktion als „Hand in fürs Nagaland“ in Deutschland  zu verbreiten. Einladungen in den bayerischen Landtag, Ehrungen in Ansbach und Bamberg, Auszeichnungen von Jugendhilft bzw.  Children for a better world und dem Fernsehsender Kika u.v.m.  folgten.  

Zahlreiche Hilfsprojekte (u.a. Trinkwasserfilter, Gewächshaus zur Nahrungsmittelverbesserung, Sanitätsstation, Krankenzimmer, Schweinezucht, Schneiderinnen-Ausbildung, Bosc-Home-Hausbauprojekte, Solaranlage, Schulbau  u.v.m.) konnten  so bereits erfolgreich - als Hilfe zur Selbsthilfe -  durchgeführt werden. Der „Zubza-Virus“ zieht inzwischen weite Kreise.

Ernst Klimek